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Compliance macht zweiten Platz bei der Introcomp

Chris Conleys Interactive Fiction-Intro “Compliance”, zu dem ich Musik und Sounddesign beigesteuert habe, hat am Sonntag bei der Introcomp-Preisverleihung den zweiten Platz geholt. Gratulation an die Gewinnerin Nereida Scales und den Drittplatzierten Justin de Vesine, alle anderen Teilnehmer, und Dank an Jacqueline fürs Ausrichten. Und an Chris natürlich. Wenn er das Spiel innerhalb eines Jahres fertigstellt, wird das Preisgeld von 60 Dollar fällig. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit. Die Preisverleihung fand vor kleinem Publikum wie immer im ifMUD statt, das war ziemlich lustig da, ein Skript wird wahrscheinlich demnächst veröffentlicht, auch von der anschließenden Club Floyd-Spiel-Session, die ich aber nur zu Beginn mitbekommen habe.

Maga reviewt Introcomp-Entries

…und Compliance, das Spiel mit meiner Musik, kommt als einziges ziemlich gut weg.

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Compliance-Review

Introcomp

Introcomp 2012 mit Musik von mir

Die Introcomp, ein Textadventure-Wettbewerb für Intros länger angelegterer Spiele, läuft gerade, und für eins der Spiele, “Compliance” von Chris Conley, habe ich Musik und Sound Design beigesteuert. Wer mal reinhören/-spielen will (man braucht allerdings einen Multimedia-fähigen Interpreter wie Gargoyle): Direkt-Download

The Small Underground Empire vom 19.7.2011

Gestern im Textadventure-Hangout: Drei Teilnehmer (proc, Herr Rau, me), wenig Erfolgserlebnisse: Speculative Fiction ist eine ziemlich harte Nuss; nach einigem kollektiven Kopf-gegen-die-Wand-hauen haben wir erst mal aufgegeben. Das Spiel hat sicherlich seine Qualitäten, primär die Prosa, aber nach Graham Nelsons Idiom, ein Textadventure wäre eine Geschichte im Krieg mit einem Kreuzworträtsel, ist Speculative Fiction eher Kreuzworträtsel, und ein ziemlich fieses. Ich werd’s alleine weiter versuchen beizeiten.

Dann haben wir noch die 5 auf Mac spielbaren Introcomp-Entrys angespielt, und auch da war’s recht trist. In Kürze:

Wasteland: Ein stümperhaft geschriebenes, unatmosphärisches Endzeit-Choicescript-Spiel, dessen Choices eigentlich keinen Unterschied machen. Nach kurzer Zeit wegen akuter Unbeeindruckung geschlossen.

Resonance: Ein weiteres Choicescript-Spiel. Hier gibt’s ein paar Stats, aber die sehr wortreiche Geschichte konnte uns nicht fesseln, weder durch die Prosa noch durch das Setting. Aber CYOA im Kollektiv ist auch eher so meh.

GENESIS: Ein nicht beta-getestetes Proof-of-Concept für ein point-and-click-IF-Interface. Leider so unausgereift, dass wir’s nicht bis zur eigentlichen Story geschafft haben…

Belief: You have died. Und jetzt sitzt man in einem karg möblierten Raum und braucht ein Ticket ins Jenseits. Durch Betätigung einer Glocke wird man zu Charon teleportiert, gibt ihm das Ticket, und das Spiel endet. Ultra-kurz (in gefühlten fünf Zügen lösbar) und sehr dürftig implementiert, wobei der Schreibstil und die Atmosphäre schon punkten konnten.

Casual Adventures: Leider nicht auf Mac spielbar, da Quest, aber eine Review auf intfiction.org lässt mich das “leider” aus dem Satzanfang noch mal überdenken…

Compliance: Da bin ich leider parteiisch, denn Sound Design und Musik dieses Klangexperiments stammen von mir, und ich finde das Zusammenspiel der Musik- und Klangwelt mit der Textwelt sehr gelungen, aber hört und spielt für euch selbst.

Drei Stunden Video warten noch auf Verarbeitung, so keep in touch!